Die mendelsche Regeln

Beim mendelschen Vererbungvorgang geht es um die logische Vererbung von genetischen Merkmalen. Durch diese Regeln ist es leichter zu bestimmen in welchen Farben das Fohlen geboren werden kann und auch zu welcher Wahrscheinlichkeit es bestimmte Fellfarben tragen wird. Um es leichter verständlich zu machen nehmen wir als Beispiel einen Rappen und einen Fuchs.

Der Rappe hat die Gene: Ee aa
Der Fuchs hat die Gene: ee Aa

E & A sind hierbei die Kürzel der Gene Extension & Agouti. Extension ist das schwarze Farbpigment, Agouti das Rotpigment welches den Körper der Pferde aufhellt. Klein e & a heißt die Gene sind nicht aktiv. Mehr zu den Genen findet ihr hier: Farbgenetik

Die beiden Pferde könnten also folgende vier Fohlen bekommen:
Ee Aa Brauner, Ee aa Rappe, ee Aa Fuchs, ee aa Dunkelfuchs.

Um die möglichen Vererbungen der Eltern herauszufinden, musst du die Gene des Vaters und die Gene der Mutter miteinander kombinieren. Jedes Farbgen besitzt zwei Allele. Insgesammt gibt es also immer vier Kombinationsmöglichkeiten der Elterngene. Wenn du also zwei mischerbige Braune miteinander verpaarst, erhälst du bei Extension die Kombinationen EE eE Ee ee und bei Agouti AA aA Aa aa. Kombiniert man diese erhaltenen 8 Gene erhält man 16 Vererbungsmöglichkeiten. Einige davon gleichen sich jedoch und hier kommt das Prozentrechnen ins Spiel. Wir bekommen also: 56% Brauner, 19% Rappe, 19% Fuchs, 6% Dunkelfuchs.

Um es besser zu verstehen hier zwei Infografiken wie es berechnet wird:


 

 


 

 

Der Genetikberechner

Der Genetikrechner hilft dabei die einzelnen Farbgenetiken zufällig zu bestimmen. Jedes Farbgen muss einzelnd bestimmt werden. Beginnend mit Extension geht es weiter mit Agouti etc. Zuvor rechnen sich die Tierärzte die Möglichkeiten aus und tragen sie dann in einer Liste untereinander angeordnet ein.
Das Ergebnis wird dann notiert.
Die erste Runde pro Gen ist bindend und für die Farbauswertung gültig!


 


 


 

 

Spezialberechner

Der Spezialberechner bestimmt die Chance auf eine zusätzliche Besonderheit des Fohlens nach dem Decksprung.  Der Tierarzt merkt sich dafür die vom Stutenbesitzer geschriebene Zahl und klickt hier auf "berechnen". Sollte die selbe Zahl im Ergebnis rauskommen gibt der Tierarzt im Genetikrechner folgende Möglichkeiten ein: Augenfarbe, Birdcatcher Spots, Chimera, Zwillinge. Der Spezialberechner wird immer erst nach der Bestimmung der Grundfarben benutzt. Für Chimera wird der Genberechner abermals genutzt um die zweite Genvielfalt zu berechnen.
Die erste Runde ist bindend und für die Spezialauswertung gültig!

Zufallszahl zwischen 0 und